Vier Nutzertypen und vier Sichtweisen
Ein Intranet muss unterschiedliche Bedürfnisse bedienen. Genau das wurde im Austausch mit Priska Scherrer und Alicia deutlich.
- Der Macher: will klare Wege und direkte Aktionen.
- Der Entscheider von morgen: braucht Orientierung und Transparenz.
- Der Explorer: klickt sich gern durch Inhalte und sucht Tiefe.
- Der Beobachter: schaut zuerst zu und steigt später ein.
Wenn nur einer dieser Typen nicht abgeholt wird, verlieren Inhalte schnell an Wirkung.
Was Inhalte wirklich lebendig macht
Es ist spannend, wie oft Organisationen zuerst über Technik sprechen. Dabei entscheidet der Inhalt darüber, ob ein Intranet fühlt oder nur funktioniert. Im Webinar haben wir zentrale Elemente eines lebendigen Social Intranets herausgearbeitet. Unter anderem:
Persönlichkeit statt Anonymität: Menschen folgen Menschen. Wenn Mitarbeitende sichtbar werden, entsteht Nähe und nicht nur Information.
Storytelling: Nicht als Held*innenreise, sondern als Blick hinter die Kulissen: Was motiviert Teams? Was lernen sie gerade? Was beschäftigt sie?
Gemeinsame Erlebnisse: Events, kleine soziale Momente und spontane Updates zeigen: «Wir arbeiten hier nicht nur nebeneinander.»

Technik soll das Intranet bereichern, aber nicht den Ton angeben. Die Plattform ist natürlich wichtig, doch sie steht nicht im Mittelpunkt. Wenn Automatisierungen Routineaufgaben übernehmen, visuelle Elemente Orientierung bieten und kleine Belohnungen oder Badges zusätzlich motivieren, wird das Intranet zum Begleiter im Alltag. Wichtig ist, dass die Technik unterstützt und entlastet, damit der Mehrwert für alle Menschen im Unternehmen entsteht.
Du willst das nachschauen? Kein Problem, hier findest du das Video dazu:
